Besuch des Theater Maskara am 16.11.2015

gs2_Maskara

 

Einen reichen Bauern, seine Frau, einen Jungen- halb Mensch, halb Igel: Das sind nur einige der verschiedenen Charaktere, die Frieder Kahlert vom Theater Maskara im Gebrüder-Grimm- Märchen „Hans, mein Igel“ verkörpert. Die Geschichte handelt von einem reichen Bauern, der im Dorf von den anderen Männern verspottet wird, weil er keine Kinder hat. Verärgert ruft er zuhause laut aus: „Ich will ein Kind haben und sollt's ein Igel sein!” Daraufhin bekommt seine Frau ein Kind, oben ein Igel und unten ein Junge. Wegen seiner sonderbaren Gestalt will niemand etwas mit ihm zu tun haben. Nachdem „Hans mein Igel" seine Kindheit allein gelassen hinter dem Ofen der Stube verbracht hat, ändert sich alles, als er sich einen Dudelsack wünschen darf. Von nun an nimmt er sein Leben selbst in die Hand. Auf einem „Göckelhahn“ reitend und den Dudelsack spielend, lässt er alles hinter sich. Für ihn beginnt jetzt eine spannende Entwicklung...
Nicht nur die aufwendig sowie farbenfroh gestalteten Bühnenbilder begeisterten die Kinder, es war vor allem die Tatsache, dass es Herrn Kahlert mithilfe seiner Masken gelang, die zahlreichen Rollen des Stücks so überzeugend darzustellen. Doch es wurde nicht nur erzählt und vorgespielt, die Handlung wurde auch musikalisch mit verschiedenen Instrumenten unterstrichen. Besonderes Highlight war hier die Szene der Hochzeitsfeier von Hans und seiner Prinzessin, bei der nahezu alle Kinder vergnügt zur fröhlichen Melodie mitwippten.

 

drucken nach oben