Maxi Schafroth hat’s drauf

Maxi Schafroth

Zweimal musste sein Auftritt in Zirndorf bereits verschoben werden, nun hat es endlich geklappt. Kabarettist Maxi Schafroth zog bei seinem Gastspiel in der Paul-Metz-Halle alle Register und begeisterte das zahlreiche Publikum mit seinem Bühnenprogramm „Faszination Bayern“.

 

Offensichtlich hatte er sich bestens auf die Bibertstadt vorbereitet. „Einen Fernseher von Metz habe ich schon lange zuhause“ und mit den kleinen Spielzeugmännchen mit dem Haken im Kopf habe ich als Kind auch schon gespielt…und das Zirndorfer Bier…ganz fein“. Er weiß halt, wie man sein Publikum schnell auf seine Seite zieht, der Allgäuer. Aufgewachsen ist er auf dem elterlichen Bauernhof in Stephansried, einem Ortsteil des schwäbischen Ottobeuren. Um die Landwirtschaft und das dörflich geprägte Leben im Gegensatz zu den Münchner Großstädtern geht es dann auch in einem großen Teil des Bühnenprogramms. In einem wahren Redeschwall stellt er die krassen Gegensätze dieser Land- und Lebensformen heraus. „Bei einem Psychoanalytiker-Haushalt  in München-Bogenhausen humpelt deren Katze Philippa mit einer Titan-Hüfte herum, die war so teuer, so viel Geld haben wir net amal für mei Oma ausgeb’m“.

 

Schafroth beherrscht die Kunst, mit bewundernswerter Leichtigkeit durch sein Programm zu führen. Unterstützt wird er dabei von seinem musikalischen Begleiter Markus Schalk. Der sitzt zwar überwiegend still und rotbäckig neben ihm auf einem Barhocker, kommt er aber zum Einsatz, begleitet er mit feinem Gitarrenspiel und zarter und glockenklarer zweiter Stimme die Gesangsstück von Schafroth. Ein gelungener Kabarett-Abend der Spaß gemacht hat und wie sagt Schafroth zu Schluss: „Schön war‘s und bis zum nächsten Mal“.

 

Fotos von Maxi Schafroth in der Paul-Metz-Halle sehen Sie hier

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