Übertritt 2020 auf einen Blick

An alle Eltern unserer Viertklässler

Der Übertritt 2020 auf einen Blick

 

Die erste Schulwahl nach der Grundschule bedeutet keine abschließende Entscheidung über die schulische Laufbahn des Kindes. Das bayerische Schulsystem eröffnet jeder Schülerin und jedem Schüler einen individuellen Bildungsweg. Im Laufe eines Schullebens können sich Leistungen von Kindern und Jugendlichen ändern. Jeder Schüler erhält deshalb regelmäßig die Möglichkeit, seinen Bildungsweg neuen Gegebenheiten und Zielen anzupassen. Denn der von Eltern ausgewählte Weg erweist sich möglicherweise als unter- oder überfordernd. Alle Schulen in Bayern bieten mehrere Möglichkeiten, um Schulabschlüsse zu erreichen. Grundsätzlich gilt: Mit jedem erreichten Abschluss steht der Weg zum nächsthöheren schulischen Ziel offen. Nach dem Prinzip der Durchlässigkeit ermöglicht jede weiterführende Schule den mittleren Schulabschluss.

 

Übertrittsregelung an weiterführenden Schulen

 

Anfang Mai erhalten alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 4 ein Übertrittszeugnis. Es enthält:

- die Jahresfortgangsnoten in allen Fächer,

- die Gesamtdurchschnittsnote aus den Fächern Deutsch, Mathematik, Heimat- und

  Sachunterricht,

- eine Bewertung des Sozial- sowie des Lern- und Arbeitsverhaltens,

- eine zusammenfassende Schullaufbahnempfehlung, in der die derzeitige Eignung für

  den weiteren Bildungsweg festgestellt wird.

 

Gesamtnotendurchschnitt aus den Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht

 

bis einschließlich 2,33

 

geeignet  GY

-->

GY

 

bis einschließlich  2,66

geeignet RS

-->

RS

 

ab 3,00

geeignet MS

-->

MS

 

Schülerinnen und Schüler, die im Übertrittszeugnis der Jahrgangsstufe 4 keine entsprechende Schullaufbahnempfehlung für die gewünschte weiterführende Schulart erhalten haben, können auf Antrag der Erziehungsberechtigten – unabhängig von den in der Grundschule erreichten Noten – am Probeunterricht des Gymnasiums bzw. der Realschule teilnehmen.

Der Probeunterricht wird in den beiden Fächern Deutsch und Mathematik abgehalten. Neben den landesweit zentral gestellten schriftlichen Aufgaben werden auch mündliche Leistungen bewertet.

Der Probeunterricht ist bestanden, wenn in einem Fach mindestens die Note 3 und im anderen Fach mindestens die Note 4 erreicht wird. Bei Bestehen des Probeunterrichtes können die Schülerinnen und Schüler in die Jahrgangsstufe 5 des Gymnasiums bzw. der Realschule übertreten.

Wird der Probeunterricht nicht bestanden, können die Schülerinnen und Schüler dennoch in die Jahrgangsstufe 5 des Gymnasiums bzw. der Realschule  übertreten, wenn  die  Erziehungsberechtigten dies wünschen. Voraussetzung ist, dass die Schülerinnen und Schüler im Probeunterricht mindestens in beiden Fächern die Note 4 erreicht haben.

Schüler mit der Note 3,00 oder schlechter, die sich ohne Erfolg dem Probeunterricht an einem Gymnasium unterzogen haben, können, wenn sie an die Realschule übertreten wollen, am dortigen Probeunterricht zum allgemeinen Nachtermin teilnehmen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Grundschule II, Zirndorf

A. Günter

Rektorin                                

 

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